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Schüleraustausch mit der schwedischen Partnerschule in Vellinge

 

Vom 12. bis 14. Oktober 2015 nahmen zwei Lehrer und zehn Schüler der 10. Klassen des Gymnasialen Schulzentrums Barth, Gymnasialteil an einem Austauschprojekt mit unserer schwedischen Partnerschule teil.

Drei Tage verbrachten wir mit den Schülern des Sundsgymnasiet Vellinge in Südschweden.

 Das Gymnasium hat etwa 358 Schüler, 65 Lehrer und besteht aus 3 Gebäuden(dem Tornhuset, dem Bryggan und dem Borgens). Allerdings lernen in dieser Schule nur drei Jahrgangsstufen. Von der ersten bis zur neunten Klasse geht man in die Grundschule, erst dann wechselt man auf das Gymnasium und bleibt dort drei Jahre. Auf dem Gymnasium kann man verschiedene "Programme" wählen, nach denen der Stundenplan zusammengestellt wird. Es gibt z.B. das Naturprogramm, Musik, Technik und vieles mehr.

Auch der Unterricht wird anders abgehalten. Jeder Schüler hat ein MacBook, das er während der Unterrichtsstunde benutzen kann. Handys sind ebenfalls erlaubt. Außerdem werden die Lehrer mit ihrem Vornamen angesprochen und geduzt. Der Unterricht beginnt meist zwischen 8 und 9 Uhr. Mittagessen gibt es in der Schule, dazu eine Salatbar, an der sich die Schüler bedienen können.

Uns schien es, als hätten alle Schweden gute bis sehr gute Englischkenntnisse, wodurch die Verständigung einfacher wurde. Der Umgang untereinander ist im Allgemeinen auch sehr freundlich.

Am zweiten Tag in Schweden unternahmen wir einen gemeinsamen Ausflug nach Malmö. Zuerst verbrachten wir etwas Zeit im "Emporia", dem größten Einkaufszentrum Skandinaviens. Danach besichtigten wir im Zentrum von Malmö den "Turning Torso", das höchste Gebäude von Malmö, und sahen von der 53. Etage auf die Stadt nieder.

Und am allerwichtigsten, da Schweden nicht Schweden wäre ohne Nationalfarben, sind sogar die Kurven-Hinweis-Schilder blau-gelb.

 

 

 

 

Besuch der schwedischen Austauschschüler

Am 09.03.2015 war es soweit. Der Gegenbesuch der schwedischen Austauschschüler vom 09.03.2015 bis zum 11.03.2015 stand an. Nachmittags warteten wir aufgeregt vor dem Gymnasium auf das Eintreffen der schwedischen Schüler. Nachdem sie nach einer kleinen Verspätung an der Schule ankamen, fuhren die schwedischen Gäste gleich zu ihren Gastfamilien nach Hause. Dort wurde der weitere Nachmittag verbracht und auch etwas typisch Deutsches gekocht. Am Abend trafen wir uns dann alle wieder in der Schule, um das Gekochte und auch die schwedisch mitgebrachten Speisen gemeinsam zu essen und gemütlich beisammen zu sein. Es sammelten sich diverse deutsche und schwedische Gerichte an, sodass ein großes, vielfältiges Büffet entstand. Am Dienstag verbrachten die schwedischen Gäste den 1. und 2. Block im Unterricht der jeweiligen Partner. Danach wurde gemeinsam Mittag gegessen und anschließend mit der UBB nach Stralsund zum Ozeaneum gefahren. Nach dem Besuch stand der Stadtbummel durch Stralsund auf dem Plan. Somit war der 2. Tag schnell herum. Am letzten Tag des Aufenthaltes sollten eigentlich noch einmal Besuche des deutschen Unterrichts sowie Treffen zwischen einigen schwedischen Schülern und der Klasse 7 stattfinden. Leider änderte der Tarifstreik den Plan. Wir trafen uns alle in der Stadt und verbrachten so den letzten Tag. Wir zeigten unseren Gästen unter anderem die Barther Kirche und bestiegen mit ihnen den Kirchturm. Anschließend zeigten wir ihnen die Barther Innenstadt und verbrachten den restlichen Nachmittag zusammen. Gegen 13:30 Uhr war der Tag und der Gegenbesuch unserer Austauschschüler vorbei. Am Busbahnhof verabschiedeten wir uns alle und hoffen, dass es ein baldiges Wiedersehen gibt.

 

Maria Brecht, 10a

 

 

 

Vom 13. bis zum 15. Oktober 2014 besuchten 10 Schüler aus der 10. und 11. Klasse, begleitet von Frau Möller und Frau Richert, die schwedische Partnerschule in Vellinge. Voller Vorfreude traten wir die 6-stündige Fährfahrt nach Trelleborg an. Es überwog jedoch die Nervosität im Hinblick auf die fremde Gastfamilie und die neue Schule. Jeder hoffte in eine offene und freundliche Familie zu kommen, mit der man sich gut unterhalten kann.

Aufgeschlossen der neuen Kultur gegenüber erwarteten wir einen Austauschpartner, der sehr gut Deutsch spricht. In der Realität wurde dann hauptsächlich Englisch gesprochen.
Bei der Ankunft in der Schule standen sich dann beide Gruppen gespannt gegenüber. Nachdem jeder seinen Schweden kennenlernen durfte, bekamen wir eine Führung durch die Schule. Beeindruckt von der Größe und der modernen Ausstattung des „Sundgymnasiets", erhielten wir einige Einblicke in das Schulleben dort. Es ist uns aufgefallen, dass die schwedischen Schüler in Vellinge großen Wert auf Markenkleidung und gutes Aussehen legen. Die Atmosphäre an dieser Schule ist für uns Deutsche sehr untypisch: die Lehrer werden gedudzt, es kann von den Fluren aus in die Klassenräume hineingesehen werden und es läuft Musik in der Pause. Eine kreative Einrichtung und – auch von großer Bedeutung – bequeme Sitzmöglichkeiten verschönern das Schulleben.

Die beiden Tage, an denen wir den typischen Schultag miterleben durften, ermöglichten uns einen Einblick in den Ablauf der Stunden. Zu nennen ist die allgemeine Entspanntheit, die in der Schule herrscht. Es gibt keine festen Unterrichtszeiten, eine Pausenklingel kennen die Schüler nicht und Zuspätkommen ist nicht weiter schlimm. Allerdings ist dort das Schwänzen ein häufiges Problem.

Die Unterrichtsform ist ein ergebnisorientierter Projektunterricht. Entscheidend ist nicht der Weg, wie man zum Ergebnis kommt sondern dass man zum Ergebnis kommt. Die Schüler erhalten Stundenaufgaben, die sie selbstständig oder in Gruppen zu lösen haben. Dafür können sie das Internet immer nutzen, da die Schule jedem Schüler einen Laptop bereitstellt. Ohne Technologie würde der Unterricht kaum funktionieren. Für uns wirkten die Unterrichtsstunden ziemlich ungeordnet, da oft die Aufmerksamkeit und auch die Disziplin der Schüler fehlten. Nur der Deutschunterricht machte einen geregelten Eindruck und war für uns gewohnt. In den meisten Fächern liegen die Schweden, im Vergleich zu den Deutschen, im Unterricht etwa 1 Jahr zurück.

Dafür ist dort so gut wie jeder der englischen Sprache mächtig, da man in Schweden mit englischem Fernsehen aufwächst. Einige Lehrer hielten ihren Unterricht für uns auf Englisch ab und auch in den Gastfamilien versuchte man, nur Englisch zu sprechen.

Nach dem Unterricht konnten wir uns an dem leckeren Essen der Schulkantine und an dem Salatbuffet erfreuen. Für uns ebenfalls ungewöhnlich waren die Einzeltoiletten, die nicht nach „Mädchen" und „Junge" getrennt waren. Negativ zu erwähnen ist der Gruppenzwang, der aufgrund der erforderlichen Markenkleidung herrscht. Doch uns wurde klar, dass auch teure Kleidung nicht immer der schönsten Mode folgt.

Wir alle hatten das Glück, die Gastfreundschaft der Familien zu genießen. Man konnte sich bei Gesprächen am Abendbrotstisch besser kennenlernen und über die Kulturen austauschen. Am Abend wurden dann noch u.a. Filme geguckt oder gespielt.

Tag 2 haben wir hauptsächlich in Malmö verbracht. Nach einer erfolgreichen Shoppingtour in Skandinaviens größtem Einkaufszentrum „Emporia" gingen wir alle zusammen in das Restaurant „Casa Mia", welches uns ein leckeres Abendessen bot. Ein rohes Ei in Nudeln stellte hierbei den kulinarischen Höhepunkt dar.

Am letzten Tag hieß es nun Abschied von unseren schwedischen Austauschpartnern. Bei getrübtem Wetter fuhren wir wieder zum Hafen. Erschöpft aber auch froh wieder nach Hause zu kommen ließen wir auf der Fähre die Projektfahrt nocheinmal Revue passieren und kamen zu dem Entschluss:

Det var kul i Sverige :-)

Wir freuen uns schon darauf, nächstes Jahr im April unsere schwedischen Freunde hier in Deutschland wiederzusehen.

Marcus Kurth, 11b

 

Besuch aus Schweden

Voller Vorfreude standen wir am 31. März 2014 vor dem Katharina von Hagenow Gymnasium Barth. Wir warteten auf die Ankunft unserer schwedischen Austauschschüler, die wir im vorherigen November in Schweden in Vellinge bereits besucht hatten.

Noch am selben Abend trafen wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen, welches wir zu Hause mit unseren Gastschülern vorbereitet hatten. Am nächsten Tag nahmen die schwedischen Schüler mit uns an den ersten vier Unterrichtsstunden teil. Danach fuhren wir mit dem Zug nach Stralsund. Dort besichtigten wir das Ozeaneum und hatten dann die Möglichkeit, uns nach Belieben in der Stadt zu bewegen. Während einige bereits mit dem Zug nach Hause fuhren, verbrachten die anderen noch einen lustigen Bowlingabend.

Am Mittwoch, dem dritten und letzten Tag, zeigten wir Ihnen die Stadt Barth, nachdem wir wieder vier Unterrichtsstunden gemeinsam verbrachten. Traurig verabschiedeten wir unsere Freunde am Bahnhof. Nach der schönen gemeinsamen Zeit hoffen wir, dass wir uns irgendwann einmal wiedersehen.

 

Nele Röder und Janette Jasper der 10a